Industrie 4.0 am 12.11.2015

 
Was verbirgt sich konkret hinter dem abstrakten Konzept Industrie 4.0? Welcher Nutzen lässt sich damit in KMU erzielen? Wie komme ich von der heutigen Ist-Situation auf den Weg, ohne Bewährtes komplett umzukrempeln? Wie starte ich, ohne mir spätere Potentiale direkt zu verbauen? Kann ich auf den ständig wachsenden Pool der Open Source Hard- und Softwarelösungen zugreifen und damit strategische und finanzielle Vorteile erzielen? Im Rahmen unseres Workshops beantworten zwei ausgewiesene Experten diese und weitere Fragen und steigen dabei etwas tiefer in die Betriebspraxis ein.
Der kostenfreie Workshop findet statt am 

Donnerstag, 12. November 2015, 15.00 – ca. 18.00 Uhr
in der IHK Koblenz, Schlossstraße 2, Raum B 202

Referenten:
Thorsten Maxeiner, Dipl.Ing.(FH), Maxeiner-computing GmbH, Laurenburg
Harald Sichert, Diplom-Ökonom, myvision IT-management, Vettelschoß
Inhalte:
Beginnend mit einer konkreten Aufgabenstellung aus der Praxis erläutert der jeweilige Referent, wie sich das Konzept ‚Industrie4.0‘ konkretisieren und mit Leben füllen lässt.
Teil 1: Am Beispiel einer alten, aber bewährten Maschine, deren Steuerung in die Jahre gekommen ist, zeigt Thorsten Maxeiner auf, wie diese realistisch in das Industrie-4.0-Zeitalter übernommen werden kann. Er erläutert, wie eine sachgerechte Dokumentation die Grundlage schafft, Wissen zu konservieren und wiederverwertbar aufzubereiten. Weitere Praxisbeispiele werden präsentiert und mit den Teilnehmern diskutiert. Eine Risikoabwägung zwischen standardisierten SPS-Systemen, Eigenentwicklungen und der Verwendung von Open Source-Hardware vervollständigen diesen ersten Teil.
Teil 2: Harald Sichert führt aus, wie sich die gewonnen Daten verarbeiten, aufbereiten, in vorhandene ERP-Systeme integrieren und weiter nutzen lassen. Basierend auf einem populären Open Source-Framework stellt er verschiedene Lösungsansätze vor, wie diese real eingesetzt werden können und damit kommerzielle Software ideal ergänzen. U. a. zeigt er eine universelle Schnittstelle, Business-Intelligence, digitale Plantafel und ein Workflow-Management-System. Mit einem Labor-Aufbau aus FLOSS-Hardware-Modulen wird "lebendig" dargestellt, wie ein "Proof of Concept" entwickelt und geprüft werden kann, bevor eine Projektvergabe und die Inbetriebnahme in der Praxis erfolgen.
Nutzen Sie die Gelegenheit, Know-how zu erweitern, mit kompetenten Referenten zu diskutieren und Ihre Erfahrungen auszutauschen.